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Febro Eagles unterliegen Spitzenreiter Rasta Vechta mit 74:81

Die Febro Eagles unterlagen vor 150 Zuschauern Spitzenreiter SC Rasta Vechta nach großem Kampf knapp mit 74:81 (28:34) und rutschten mit 10:16 Punkten auf Rang neun. Trotz großen Einsatzes und des Fehlens ihres etatmäßigen Centers Perica. Simic (fiebrige Erkältung) bot das Mai / Steinwerth -Team eine kämpferisch überzeugende Vorstellung. Bei den Nahwürfen (40/24) wurde zu sehr gesündigt. Der Gastgeber lief einem sieben Punkte – Rückstand aus dem ersten Viertel bis zum Ende vergeblich hinterher, hatte zwischendurch Minichancen, das Spiel zu gewinnen.. Erfolgreichste Scorer waren Volodymyr Ivanov mit 22 Punkten und Thomas. Kaspereit (Vechta) mit 21 Punkten.
Dafür das mit Simic, Schilling und Neumann gleich drei Eagles nicht spielen konnten und nur acht gesunde Spieler zur Verfügung standen, machten die Gastgeber das beste aus der Sache. Nach den Sixers am Vorwochenende brachten sie den Tabellenführer Vechta an den Rand einer Niederlage. Sie forderten den Gästen alles ab, standen am Ende aber ohne einen zählbaren Erfolg in der H.- Gieseler Halle. Die Moral ist intakt, davon konnten sich die treuesten der treuen Zuschauer überzeugen und verabschiedeten den Verlierer mit langem Applaus.
Vechta startete mit einem 9:2 (5.) besser ins Spiel. Die Eagles starteten sofort eine Aufholjagd. Ivanov (Dunking) und Maue verkürzten auf 13:15 ((9.).Die Gäste blieben hochkonzentriert und zogen in der verbleibenden Zeit auf 21:13 (10.) davon.
Das zweite Viertel gewannen die Gastgeber knapp. Dreier von Stolpe und Klingberg brachten ein 26:34 (17.) Ein Langpass über das ganze Feld von Ivanov auf Klingberg brachte den 28:34 Halbzeitstand.
Der Hausherr kam hellwach aus der Pause und ging durch Ivanov, John und Maue beim 38:37 (24.) erstmals in Führung. Vechta schlug zurück und ging mit 43:38 (25.) wieder in Front. Thomas Kaspereit traf fünfmal hintereinander zum 51:41 (26.). Da Vechta den Vorsprung behauptete, ging der Gast mit 60:49 in das letzte Viertel.
Die Febro Eagles kämpften hervorragend und ließen sich auch durch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen (Foulverhältnis 24 zu 13 gegen Magdeburg) nicht verunsichern.
120 Sekunden vor dem Ende, der einzige Febro Center Maue hatte bereits fünf Fouls und saß auf der Bank, führte der Tabellenführer nur mit 72:69 und wankte tüchtig. Rasta kam zu keinem (!) Feldkorb mehr, konnte sich aber weiterhin auf Foulpfiffe verlassen. Da sie von der Linie sicher waren, gewannen sie so das Spiel. Der letzte der fünf Febro Eagles Dreier durch Klingberg war nur noch Kosmetik und brachte den 74:81 Endstand.
BG Febro Vorstandsmitglied Bogel: „Wir müssen mit dem Team spielen, das wir haben. Schnellverpflichtungen wie von Vechta, die Hoenicke (8 Punkte, 8 Rebounds) aus Berlin holten, sind derzeitig nicht machbar. Unser Team ist aufgrund einer intakten Moral wettbewerbsfähig und wird die nötigen Punkte für den Klassenerhalt noch einfahren.“
Aufstellung und erzielte Punkte: Thilo Markiewicz (2 Punkte, 5 Assists), Benjamin John (8), Marcel Albrecht, Volodymyr Ivanov (22, 9 Rebounds), Alexander Stolpe (19, 3 Dreier), Sascha Pöllnitz (4), Marco Klingberg (13 Punkte, 2 Dreier), Daniel Maue (6, 5 Rebounds).
Schiedsrichter: Hermerding/Lukas.

Autor: Peter Bogel


Fotos: Mathias Sichting

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