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Gesundheitshinweise nach der Flut

Das Hochwasser 2013 hat seine Spuren im Land hinterlassen. Um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, geben wir euch einen Überblick über mögliche Gefahren.

Nach der Flutwelle werden auch die Stimmen rund um Gefahren laut. Die Gewässer und gefluteten Flächen sind verschmutzt, viele Straßen, Brücken und Bahnstrecken zerstört und es droht eine Mückenplage.

Wir geben euch hier einen Überblick über mögliche Gefahren und wie ihr damit umgehen könnt!

 

Verschmutztes Wasser 

Nach dem Rückgang des Wassers, ergeben sich nun neue Probleme. Besonders für die Bewohner der betroffenen Gebiete, die durch Aufräumarbeiten direkten Kontakt zu Erregern haben.

Um dem Kontakt mit Erregern vorzubeugen gibt es ein paar Verhaltensregeln, an denen ihr euch orientieren könnt:

Trinkwasserversorgung

Solange ihr Trinkwasser aus dem zentralen Trinkwassernetz bezieht, gibt es keinerlei bedenken. Bei Verdacht auf Verunreinigungen könnt ihr das Wasser zum Trinken und zum Kochen vor dem Gebrauch aus Vorsorgegründen abkochen. Besonders wichtig ist dies für die Zubereitung von Säuglings- und Kleinkindnahrung. Falls ihr eure Wohnungen aufgrund der Hochwassersituation verlassen musstet und das Wasser abgestellt habt, müssen die Hähne gereinigt werden. Zusätzlich solltet ihr das Wasser längere Zeit ablaufen lassen.

 

Allgemeine hygienische Hinweise

Baden und Spielen im Überschwemmungswasser solltet ihr unbedingt unterlassen, dies gilt insbesondere für Kinder.  Neben dem Infektionsrisiko besteht hier insbesondere eine erhöhte Verletzungsgefahr wegen treibender Gegenstände. Auch eure Hunde solltet ihr aufgrund der Infektionsgefahr nicht in das Wasser lassen.

Wenn ihr an Aufräumarbeiten beteiligt seid, solltet ihr unbedingt an Handschuhe, Gummistiefel und feuchtigkeitsabweisende Kleidung denken. Und auch hier gilt einmal mehr, Hände waschen ist Gold wert. Denkt besonders vor dem Essen, Trinken, Rauchen etc. daran.

Weitere Informationen dazu hier!

Mückenplage

Erst das Wasser, dann die Mücken: In den Überschwemmungsgebieten sichern die durchweichten und von der Sonne erwärmten Flächen ideale Lebensbedingungen für die lästigen Blutsauger. Mückenstiche führen vermehrt zu Infektionen und stellen damit gesundheitliche Risiken dar.

Daher noch ein paar Tipps um euch vor den lästigen Mücken zu schützen:

Mücken gehen besonders gern morgens und abends in der Dämmerung auf die Jagd. Also achtet zu diesen Zeiten besonders auf guten Schutz. Mücken-Abwehrmittel, so genannte Repellents, halten die Blutsauger für eine bestimmte Zeit ab. Am besten schaffen das Sprays und Lotionen mit den Wirkstoffen DEET und Picaridin.

Dunkle Kleidungsfarben finden die Sauger besonders attraktiv – tragt deshalb möglichst helle Kleidung. Zudem sollte eure Oberbekleidung möglichst viel der Körperfläche bedecken und nicht eng anliegen. Festes Gewebe macht es den Mücken noch schwerer!

Für eure Wohnungen und Häuser eignen sich natürlich Mückengitter und Gaze an Fenstern und Türen – die halten die unliebsamen Besucher draußen. Wenn ihr keine Gitter habt, lüftet tagsüber und schließt zur Dämmerung das Fenster – vor allem bevor ihr Licht anschaltet.

Mehr dazu hier!

Fotos: Stefan Deutsch Fotografie

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