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Last Eden – Unterwasserfotografie in Magdeburg

Alexander Jödecke tauchte für seine neue Ausstellung in die Tiefen des Roten Meeres und die der Schwimmhalle Magdeburg Olvenstedt. Wir trafen ihn zum Interview jedoch an einem trockenen Plätzchen.

Alexander Jödecke ist Künstler durch und durch. In den 90ern noch war er unter dem Namen DJ Decline in der Techno-Szene unterwegs. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter aber wandte er sich mehr und mehr der Fotografie zu. Heute ist er Inhaber des Foto- und Werbehauses „Studio 63“ und damit auch Unternehmer. Trotzdem nimmt er sich regelmäßig Zeit für Herzensprojekte. „Last Eden“ ist eines davon.

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Herausforderung: Unterwasserfotografie

Mit dem „letzten Paradies“ will sich Jödecke der Herausforderung Unterwasserfotografie stellen. Lange Zeit war er auf der Suche nach etwas Besonderem für seine Werke, „einem neuen Element“, wie er selbst sagt. Als Hobbytaucher hat er sich nun dem Wasser verschrieben. Doch die Unterwasserfotografie folgt völlig anderen Gesetzen als die Kunst über Wasser. „Gerade das Spiel mit der Schwerelosigkeit und der Lichtbrechung beherrscht nicht jeder“, sagt Jödecke selbst.

Vorbereitung ist alles!

Bereits 2012 startete das Projekt „Last Eden“. Jödecke investiert in spezielle Technik und Ausrüstung.

Models werden ausgewählt. Neben 11 Unterwassergöttinnen ist nur ein Mann in der Ausstellung zu bewundern. Der Fotograf erklärt: „Die Mehrheit der Männer, die wir gefragt haben, hat es sich schlichtweg nicht zugetraut.“ Schade eigentlich. 

Die Mutigen unter den Models hatten dann vier Monate Vorbereitungszeit, mussten beispielsweise lernen, die Luft unter Wasser lange genug anhalten zu können.
Auch die Vorbereitungen fürs Styling brauchten Zeit. Visagistinnen, Bodypainter, Haistylistinnen, Designer – ein Haufen Leute wirkte hinter den Kulissen mit.
2013 wurde dann in der Schwimmhalle Magdeburg Olvenstedt geshootet. Zusätzlich tauchte der Fotograf auch in die Tiefen des Roten Meeres ab.
Es folgte die Postproduktion am Rechner, durch die laut dem Künstler auch die Digital Artists auf ihre Kosten kommen.

Ausstellung mit Eventcharakter

„Last Eden“ vereint im Zeitraum von Oktober bis Dezember drei Events. 

Am 10. Oktober 2015 wird die Ausstellung feierlich in der ehemaligen Staatsbank auf dem Breiten Weg eröffnet. Bei der Vernissage erwarten euch aber keine öden Reden, sondern Tanzperformances, Cheerleader-Shows und ein Musikprogramm.
Zur Halbzeit findet dann am 7. November 2015 ein venezianischer Maskenball statt. Verkleiden ist erwünscht – aber keine Pflicht.

Zum Abschluss von „Last Eden“ gibt es am 12. Dezember 2015 ein Closing Event. Elektronische Tanzmusik steht hier im Vordergrund. Auch DJ Decline wird es sich an diesem Abend nicht entgehen lassen, an den Decks zu stehen. 

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