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Den Magdeburger DJanes auf der Spur

In Magdeburg bekommen die männlichen DJs immer mehr Konkurrenz von den aufstrebenden jungen Damen in der Szene. urbanite stellt euch drei von ihnen vor.

Die DJ-Szene wird nach wie vor von Männern dominiert. Inzwischen wagen sich aber viele Frauen an Plattenteller und Co. und sind damit sehr erfolgreich. Auch in Magdeburg bekommen die männlichen DJs immer mehr Konkurrenz von den aufstrebenden jungen Ladies. urbanite stellt euch drei von ihnen vor.

DJane Malice

Meine Anfänge… sind vor allem durch meinen Partner Forrest Funk mit zu verantworten. Er ist schon lange als DJ aktiv und das Equipment und die Platten waren so vorhanden. 2011 hatte ich dann meinen ersten Auftritt auf einer Privatparty. Kurz darauf spielte ich auf verschiedenen Veranstaltungen in Magdeburg. Seitdem ich im März 2013 im Berliner Club Tresor aufgelegt habe, geht es so richtig voran. Die Booking-Agentur Strezzkidz ist auf mich aufmerksam geworden und vermittelt mich bundesweit. 

Meine Musik… ist straighter, aber dennoch derber und treibender Techno. Das einzig wahre Medium beim Auflegen ist für mich Vinyl und damit werde ich auch weiterhin arbeiten.

Meine Vorbilder… sind vor allem die alten Acts, die schon lange dabei sind. Die Sets von Gayle San und die Produktionen von Len Faki prägen meinen Sound. Es ist aber wichtig, seinen eigenen Stil zu entwickeln.

Die Magdeburger DJ-Szene… könnte mal wieder frischen Wind und neue Locations gebrauchen. Die lokalen Acts sollten zudem wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden.

Meine Lieblingslocation… war die Sackfabrik. In solchen Clubs geht es um die Musik, nicht um das „Sehen-und-gesehen-Werden“.

Aktuelle Veranstaltungen, auf denen DJane Malice live zu hören sein wird, findet ihr hierSets zum Reinhören bekommt ihr auf Soundcloud.

Fräulein Lindner

Meine Anfänge… liegen im Jahr 2010. Da habe ich mit Unterstützung von einem Freund namens David Miller angefangen selbst Musik zu machen. Seitdem habe ich dann erste Musiksets online gestellt, den Stil immer weiter spezialisiert und erste kleine private Playtimes mitgemacht. 

Meine Musik… ist überraschend, farbenfroh und macht Spaß. Ich mag besonders das experimentieren mit Vocals und Soul-Musik. Generell bewege ich mich aber im Deep-House und Tech-House Bereich. Anfang 2013 habe ich dann meine Leidenschaft für Vinyl entdeckt und seitdem wächst meine Sammlung fleißig weiter.

Meine Vorbilder… Mich beeinflussen DJs und Musiker aus meinem direkten Umfeld, mit denen ich an verschiedenen Projekten gearbeitet habe. Ein großes „Danke“ an David Miller, Marcel Len und Kurt Jansen! Außerdem mag ich Mitschnitte von Chris Renard. 

Die Magdeburger DJ-Szene… ist facettenreich, durchgeknallt und extrem laut (lacht).

Meine Lieblingslocations in Magdeburg… sind das Schütt Happens, die Datsche und die Kunstkantine. In der Kunstkantine würde ich auch gern mal Musik machen.

Fräulein Lindner könnt ihr auf Facebook besuchen und bei Soundcloud in ihre Sets reinhören.

Ember Dee 

Meine Anfänge… beginnen vor ca. sieben Jahren. Da hat in meiner Heimatstadt Haldensleben ein Plattenladen aufgemacht und ich habe mir die ersten Platten gekauft. Am Anfang habe ich mir Plattenspieler und Mixer geborgt, dann aber auf ein eigenes Equipment gespart. Mein erster offizieller Gig vor Publikum war dann 2006 in der Strandbar.

Meine Musik…. ist eine Mischung aus Deep- und Clubhouse mit elektronischen Einflüssen. Ich spiele vor allem Musik, die man nicht aus dem Radio oder aus den Charts kennt. Es gibt so viele talentierte Künstler und ich möchte der Crowd zeigen, was es über den Tellerrand hinaus noch gibt. Rein technisch arbeite ich mit Pioneer CD-Playern. Die sind inzwischen wirklich nah am Gefühl mit Plattenspielern aufzulegen. Außerdem erscheinen viele Titel erst digital und dann auf Vinyl und man muss ja am Puls der Zeit bleiben. 

Meine Vorbilder… sind auf jeden Fall Daft Punk und Anthony Rother. Gerade in der Anfangszeit hat mich auch Tom Novy inspiriert. Daft Punk und Tom Novy kommen ja eher aus der House-Szene, Anthony Rother spielt und produziert elektronische Musik. Die Mischung aus den beiden Stilen finde ich sehr interessant und ich versuche auch, das in meiner Musik umzusetzen.

Die Magdeburger DJ-Szene… ist vielseitiger, als man denkt. Viele Künstler und Produzenten kennt kaum jemand, die machen aber wirklich coole Sachen.

Meine Lieblingslocations in Magdeburg... ist auf jeden Fall der prinzzclub° – da bin ich ja Resident und spiele ein bis zwei Mal im Monat. Als Bar mag ich das Deep ganz gern. 

Alle Infos zu Ember Dee, aktuelle Termine und Sets zum anhören, bekommt ihr hier.

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