Suppenbars Frankfurt

Wenn es draußen wieder kälter wird, ist eine heiße Suppe genau das Richtige, um die Trübheit des Winters abzuschütteln. PRINZ sagt euch, wo ihr in Frankfurt leckere Suppen bekommt.

 

Suppengrün

Suppe im Weckglas FFM
Der nette kleine Suppenladen auf der Berger Straße ist ein Komplett-Paket. Nebenan im Bio-Gemüseladen gibt es frisches Gemüse, das jeden Tag in die Töpfe geschnippelt wird. Das Angebot der Suppen ist wirklich toll und kreativ, je nach Saison kommen auch mal vergessene Wintergemüse auf den Teller, in neuen Interpretationen und richtig lecker. Beispiele gefällig? Mangoldcremesuppe, Steckrübencurry, klassische Lauchsuppe, Minestrone, aber auch Salate, Rohkost, Quiches und vieles mehr stehen hier auf der wechselnden Karte. Frequentiert wird der sympathische Imbiss vom typischen Nordend-Bewohner bis zum Business-Manager. Besonderes Highlight: Im Sommer löffelt man die Suppe an einer langen Tafel im idyllischen Hinterhof. Für Fans von: Gartenfrischen, saionalen und vegetarischen Suppen in Bio-Qualität.

 

Souper

Die hübsch eingerichtete Suppenküche Souper mit Stehtischen ist in der Mittagspause stets gut besucht. Gelöffelt wird hier bereits seit Jahren täglich frische Suppe, die sich Souper-Girl, Inhaberin Daniela Gottschalk, immer wieder neu ausdenkt. Meist gibt es eine Auswahl aus rund fünf Suppen, die jeden Geschmack bedienen: exotische Suppe mit Karotte-Cocos oder Spinat-Cocos, klassische Linsensuppe oder deftige Eintöpfe mit Hackfleisch-Lauch-Käse oder Gemüsesuppen. Einträchtig stehen hier Hipster, Anzugträger und Mütter neben einander und schlürfen ihre Süppchen. Tolle Idee: Zur Selbstbedienung liegen meist Brot und frischer Koriander bereit. Nebenan betreibt Gottschalk schon seit Jahren die kleine, schnuckelige Bar "The Place to be", die zur Mittagszeit meist geöffnet ist, so dass man hier auch gemütlich im Sitzen essen kann. Auch abends beim Barbetrieb bekommt man noch die Suppen des Tages serviert. Für Fans von: gelungenen Suppenkreationen in toller Atmosphäre.

 

Tatie

Das Tatie im Bahnhofsviertel brummt vom ersten Tag an. Businessleute und Bahnhofsviertelbewohner treffen hier aufeinander. Wer mittags zu spät kommt, der geht leer aus. Die Suppen sind hier exzellent, aber in der Regel auch etwas teurer als anderswo. Die Auswahl ist übersichtlich, aber ansprechend. Orient trifft auf Oksident - und das merkt man vor allem an den Suppen: serviert werden Bisara (eine Linsen-Bohnencremesuppe) mit frischem Brot und Olivenöl, Harrira (eine marrokanische Linsen-Suppe mit Kichererbsen und Lammfleisch) mit Datteln und Brot und eine Fischsuppe ebenfalls nach marrokanischer Art mit frischen Zutaten. Jede Suppe gibt es für 4,50 €. Dazu gibt es eine wechselnde Tageskarte, je nach Angebot und Saison. Außerdem finden Hungrige hier noch eine große Auswahl an frisch belegten Sandwiches und Salaten. Gespeist wird an schlichten, hohen Holztischen mit Hockern, mit Blick auf das rege Treiben rund um den Hauptbahnhof. Für Fans von: urbaner Genussart und ausgewähltem Angebot.

 

MoschMosch

MoschMosch
Suppen machen glücklich. Darauf setzt auch die asiatische Nudelsuppenbar MoschMosch. Dicht an dicht sitzen in der Mittagspause hier Banker, Juristen, Studenten und Werber und löffeln Glück aus großen Schüsseln. Die Ramennudel-Suppe "Glücksgefühle" ist reichlich bestückt mit den typischen Ramennudeln, viel saftigem Rindfleisch, Kim Chi (Chinakohl), Sesam und frischen Sprossen. Auch für Vegetarier bietet MoschMosch eine gute Auswahl an Gerichten und Suppen. Lecker: die hausgemachte Limonade.